Quandoo schließt am 30.09.2026. Wechsel jetzt planen
Vergleich · Hey-Gastroline vs. Quandoo

Quandoo verlässt euch.
Wir nicht.

Am 30. September 2026 nimmt Quandoo keine neuen Reservierungen mehr an. Ab dem 31. Dezember 2026 ist die Plattform vollständig offline. Hey-Gastroline ist DACH-gebaut, mit Hosting in Deutschland, optionalem nativem KI-Telefonassistenten und begleitetem Wechsel.

Feature-Vergleich

Zehn Punkte, an denen sich Hey-Gastroline von Quandoo unterscheidet.

Quandoo-Stand laut Originalankündigung 24.03.2026: seit 01.04.2026 keine Grundgebühren, ab 30.09.2026 keine Reservierungen mehr, ab 31.12.2026 vollständig offline.

Feature
Hey-Gastroline
Quandoo
Monatliche Grundgebühr
Preis auf Anfrage
0 € (seit 01.04.2026) — offline ab 31.12.2026
Provision pro Online-Buchung
0 € Plattform-Provision
Seit 01.04.2026 keine Vermittlungsprovision
Plattform-Zukunft
Aktive Weiterentwicklung
Komplette Abschaltung 31.12.2026
KI-Telefonassistent
Nativ integriert (optional zubuchbar)
Rebooking bei Stornierungen
Konfigurierbarer Wartelisten- und Rebooking-Ablauf
Nur noch bis zur Abschaltung nutzbar
Datenexport
Exportumfang im individuellen Angebot
Export laut Quandoo vor der Abschaltung einplanen
Hosting & Datenschutz
Hosting in Deutschland; Datenschutzdetails im Vertrag
Anbieterangaben und Exportprozess prüfen
Widget-Branding
Eigenes Design ohne Fremd-Branding
Quandoo-Branding
Wechsel-Service
Begleiteter Start; Umfang und Preis auf Anfrage
Vertragsbindung
Laufzeit und Kündigung im individuellen Angebot
Durch die angekündigte Abschaltung überholt
Entscheidungs- und Wechselguide

Eine Quandoo-Alternative muss mehr ersetzen als das Buchungs-Widget.

Der Anbieterwechsel betrifft Gästedaten, zukünftige Reservierungen, Tischregeln, Bestätigungen und alle Stellen, an denen Gäste heute noch zu Quandoo geschickt werden. Deshalb ist der beste Ersatz nicht der mit der längsten Feature-Liste, sondern der, dessen Übergang vor dem Abschalttermin belastbar getestet ist.

Was die Quandoo-Termine praktisch bedeuten

Laut Quandoos eigener Ankündigung wurden die Restaurantgebühren zum 1. April 2026 ausgesetzt. Entscheidend für den Betrieb sind aber die späteren Stichtage: Ab dem 1. Oktober sollen die Consumer-Services nicht mehr verfügbar sein; zum 31. Dezember 2026 soll die Plattform vollständig offline gehen. Ein Restaurant sollte den neuen Direktbuchungsweg daher nicht erst zum Jahresende bereitstellen.

Sinnvoll ist ein Parallelbetrieb mit festem Umschalttag: Das neue Widget wird getestet, zukünftige Reservierungen werden abgeglichen und alle öffentlichen Links werden kontrolliert umgestellt. Erst wenn Testbuchung, Bestätigung, Stornierung und interner Tagesablauf funktionieren, wird der alte Weg entfernt. So entsteht keine Lücke zwischen technischer Abschaltung und dem gewohnten Buchungsverhalten der Gäste.

Fünf Daten- und Prozesspakete gehören in jeden Wechselplan

Ein CSV-Export ist wichtig, aber allein noch keine Migration. Spalten müssen dem neuen Datenmodell zugeordnet, Dubletten erkannt und Einwilligungen oder Sperrmerkmale korrekt behandelt werden. Zusätzlich müssen Reservierungen, Restaurantlogik und Kommunikationswege separat geprüft werden.

  • Gästestammdaten: Namen, Kontaktdaten, Notizen und dokumentierte Präferenzen.
  • Zukünftige Buchungen: Datum, Uhrzeit, Personenzahl, Status, Quelle und Sonderwünsche.
  • Betriebslogik: Räume, Tische, Schichten, Aufenthaltsdauer, Pausen und Gruppengrenzen.
  • Kommunikation: Bestätigung, Erinnerung, Stornierung und Eskalationswege.
  • Öffentliche Buchungswege: Webseite, Google-Unternehmensprofil, Social Bios, QR-Codes und E-Mail-Signaturen.
  • Nachweis: Stichproben, Fehlerprotokoll, Exportablage und ein verantwortlicher Freigabeprozess.

Unsere ausführliche CSV-Export-Anleitung und die Migrations-Checkliste zeigen die einzelnen Schritte. Die konkrete Übernahme hängt trotzdem immer vom tatsächlich verfügbaren Export und der Datenqualität des Restaurants ab.

Direktbuchung, Telefon und Service müssen in denselben Ablauf passen

Viele Restaurants betrachten beim Wechsel zuerst das Online-Widget. Im Tagesgeschäft kommen Reservierungen aber zusätzlich per Telefon, Walk-in und durch das Serviceteam. Wenn diese Wege getrennt gepflegt werden, entstehen Doppelbuchungen und unvollständige Gästeprofile – unabhängig davon, wie modern das neue Widget aussieht.

Hey-Gastroline verbindet das eigene Buchungs-Widget, manuelle Einträge und den optionalen KI-Telefonassistenten mit derselben Verfügbarkeits- und Reservierungslogik. Der Assistent ist kein frei improvisierender Telefonbot: Öffnungszeiten, Buchungsfenster, Gruppengrößen und Übergaben werden im begleiteten Setup festgelegt. Damit lässt sich der Telefonkanal mit dem Systemwechsel neu ordnen, statt lediglich Quandoo durch ein weiteres isoliertes Tool zu ersetzen.

Datenschutz beim Wechsel: nicht alles übernehmen, nur weil es exportiert wurde

Das Restaurant bleibt für die rechtmäßige Nutzung seiner Gästedaten verantwortlich. Vor dem Import sollte deshalb geklärt werden, welche Daten für laufende Reservierungen, Kundenservice oder zulässige Bestandskommunikation noch benötigt werden. Alte Freitextnotizen, überholte Kontaktdaten und nicht mehr erforderliche Historien gehören nicht automatisch in das neue System.

Prüffrage für den Anbieter: Gibt es einen AVV, dokumentierte Unterauftragsverarbeiter, Rollen- und Löschkonzepte sowie einen erneut nutzbaren Export? Hosting in Deutschland ist ein wichtiges Signal, ersetzt diese Vertrags- und Prozessprüfung aber nicht.

Für wen Hey-Gastroline als Quandoo-Alternative besonders passt

Hey-Gastroline ist sinnvoll für Restaurants, die aus dem Plattformmodell in einen eigenen Direktkanal wechseln, Telefonreservierungen integrieren und den Start persönlich abstimmen möchten. Wer weiterhin primär Marktplatz-Reichweite einkaufen will, benötigt zusätzlich eine separate Reichweitenstrategie; ein eigenes Reservierungssystem ersetzt keine Gästewerbung.

Vor einer Entscheidung sollten beide Seiten dieselben vier Fragen beantworten: Welche Buchungsquellen müssen am ersten Tag funktionieren? Welche Daten können tatsächlich exportiert werden? Wer prüft den Parallelbetrieb? Und wie erreicht ein Gast das Restaurant, wenn Automatisierung oder Verfügbarkeit nicht eindeutig sind? Diese Antworten sind für den Wechsel wichtiger als ein theoretischer 1:1-Funktionsvergleich.

Ein belastbarer Wechselplan arbeitet rückwärts vom Umschalttag

In der ersten Phase werden Vertrag, Exportmöglichkeiten, benötigte Daten und alle aktuellen Buchungsquellen erfasst. Danach folgt die Systemkonfiguration mit Öffnungszeiten, Tischplan, Aufenthaltsdauern, Gruppengrenzen und Nachrichten. Erst in der dritten Phase werden vorhandene Daten kontrolliert übernommen und Stichproben gegen den Ausgangsexport geprüft. Die vierte Phase ist ein echter Paralleltest: Das Team bucht online, telefonisch und intern, storniert wieder und kontrolliert jede Bestätigung sowie die Tagesansicht.

Für den Umschalttag braucht es eine kurze Verantwortungsmatrix. Eine Person ändert Webseite und öffentliche Profile, eine zweite prüft neue Buchungen und eine dritte hält den Rückfallweg für technische Probleme bereit. Nach dem Start werden alte Quandoo-Links, QR-Codes und gespeicherte Vorlagen erneut gesucht. Unsere Wechsel-Timeline ordnet die Stichtage ein; die konkrete Reihenfolge wird an Betrieb, Export und Vorlauf angepasst. Ergebnisse, Abweichungen und Freigaben werden dabei schriftlich festgehalten, damit Team und Anbieter am Umschalttag mit demselben geprüften Stand arbeiten.

Quellen und Stand: Anbieterstand 24.07.2026. Primärquelle: Quandoo – Important Update. Aussagen zu Hey-Gastroline basieren auf dem aktuellen öffentlich beschriebenen, begleiteten Produktumfang. Konditionen und Importumfang werden im individuellen Angebot festgehalten.

Ab 01.10.2026 endet die Reservierungsannahme

Den Wechselbedarf mit euren eigenen Zahlen einordnen.

Quandoo selbst ist seit dem 01.04.2026 für Restaurants kostenfrei. Laut Originalankündigung enden ab 01.10.2026 die Consumer-Services. Restaurants sollten deshalb Widget, Datenexport und direkten Buchungsweg rechtzeitig vor diesem Datum umstellen.

Der Rechner arbeitet ausschließlich mit euren Eingaben. Er zeigt ein Szenario, keine Prognose oder Erfolgsgarantie.

Wechsel von Quandoo — begleitet und mit geprüftem Datenexport.

Wir prüfen CSV-Export, Tischplan, Widget und Übergangsphase gemeinsam. Umfang, Zeitplan und Konditionen werden vor dem Start passend zu eurem Restaurant vereinbart.

Häufige Fragen

Kurz und verbindlich eingeordnet.

Antworten zum aktuellen Produktstand, zu Konditionen und zum nächsten sinnvollen Schritt.

Was ist beim Vergleich von Hey-Gastroline und Quandoo besonders wichtig?

Vergleicht nicht nur einzelne Funktionen, sondern den gesamten Buchungsweg: Direkt- oder Marktplatzbuchung, Telefonie, Datenexport, Integrationen, Support und den vertraglich zugesagten Leistungsumfang.

Sind die Preise von Quandoo und Hey-Gastroline direkt vergleichbar?

Nur eingeschränkt. Öffentliche Anbieterpreise können Tarifgrenzen, Aktionen oder Zusatzkosten enthalten. Hey-Gastroline nennt Preis, Laufzeit und Kündigung aktuell im individuellen Angebot.

Wie aktuell sind die Angaben zu Quandoo?

Die Vergleichstabelle nennt ihren Anbieterstand und verlinkt die verwendete offizielle Quelle. Vor einem Vertragsabschluss sollten Konditionen und Funktionen erneut beim jeweiligen Anbieter geprüft werden.

Ist ein Wechsel von Quandoo zu Hey-Gastroline möglich?

Ein Wechsel kann begleitet werden. Ob und welche Daten übernommen werden können, hängt von Exportdatei, Datenfeldern, Einwilligungen und dem vereinbarten Zielumfang ab.

Wann ist Quandoo möglicherweise die bessere Wahl?

Wenn dessen ausgewiesene Stärken, Integrationen, Reichweite oder Tarifstruktur besser zu eurem Betrieb passen. Die Seite benennt deshalb bewusst auch Situationen, in denen der andere Anbieter sinnvoller sein kann.