Digitaler Restaurant-Tischplan
Eine visuelle Darstellung von Räumen, Tischen, Kapazitäten, Reservierungen und aktuellem Belegungsstatus.
Definition
Ein digitaler Restaurant-Tischplan bildet Räume und Tische so ab, dass Reservierungen, Walk-ins und aktueller Servicezustand räumlich zugeordnet werden können. Anders als eine einfache Buchungsliste beantwortet er die Frage: Welcher Tisch ist wann für welche Gruppe verfügbar?
Grunddaten eines Tischplans
- Tischname oder Nummer
- minimale und maximale Personenzahl
- Raum oder Bereich
- kombinierbare Nachbartische
- Sperrungen und nicht buchbare Flächen
- Dauer und Puffer einer Belegung
- aktueller Status im Service
Der Plan muss nicht architektonisch millimetergenau sein. Er muss die Entscheidungen des Teams zuverlässig unterstützen.
Automatische und manuelle Tischzuweisung
Eine automatische Logik kann passende Tische vorschlagen und unnötige Kapazitätsverluste vermeiden. Das Team benötigt trotzdem eine manuelle Korrekturmöglichkeit – etwa für Kinderwagen, Barrierefreiheit, Stammgastwünsche oder spontan zusammengelegte Bereiche.
Bei jeder Zuweisung sind Personenzahl, Folgereservierung und erwartete Aufenthaltsdauer zu berücksichtigen.
Zusammenspiel mit Buchungswegen
Online-Reservierung, Telefonbuchung, Walk-in und Serviceteam müssen denselben Kapazitätsstand verwenden. Wird ein Walk-in nur auf Papier notiert, kann das System den belegten Tisch weiterhin online anbieten.
Umgekehrt sollte nicht jede interne Tischänderung eine neue Gastbestätigung auslösen. Der Tischplan ist Betriebslogik; die Gastkommunikation folgt den dafür festgelegten Regeln.
Qualitätsfragen
- Können Räume, Tischgrößen und Kombinationen realistisch abgebildet werden?
- Ist der Plan auf Tablet und Smartphone bedienbar?
- Erkennt das Team Folgereservierungen und Konflikte?
- Werden Storno, No-Show und Walk-in sofort sichtbar?
- Gibt es Rollen, Änderungsprotokoll und einen Export?
In Hey-Gastroline
Der visuelle Restaurantplan verbindet Tischlayout und Live-Service mit der Tagesansicht. Räume, Tische, Kapazitäten und Regeln werden für den konkreten Betrieb eingerichtet. Öffentliche Demo und freigegebener Vertragsumfang bleiben dabei getrennt: Verbindlich ist das individuelle Angebot.
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